Artikel zm Tag ‘Internetapotheke’
Versandapotheken erzielen höchste Kundenzufriedenheit
München, 30. Juli 2009 – ServiceBarometer AG stellt als Herausgeber der
Studie ein erstes Highlight aus den Ergebnissen des Kundenmonitor
Deutschland 2009 vor:
Für die Versandapotheken haben die Forscher von ServiceBarometer AG den
neuen Spitzenwert von 1,73 für die Kundenzufriedenheit ermittelt. Dieser steht
für 46 Prozent vollkommen zufriedene und 36 Prozent sehr zufriedene Kunden.
Im Zeitraum von Mai bis Juli 2009 wurden 1.894 Nutzer einer Versandapotheke
zwischen 16 und 69 Jahren befragt. Somit erhalten die lokalen Apotheken als
Zufriedenheitschampion des Branchenrankings 2008 in diesem Jahr
brancheninternen Wettbewerb um die höchste Kundenzufriedenheit.
Unter den marktbedeutenden Anbietern gelingt es Doc Morris, medikamente-
per-klick.de und Sanicare den Branchenwert noch zu übertreffen. Als Top-
Anbieter belegen die beiden Versandapotheken medikamente-per-klick.de und
Sanicare einen Spitzenplatz. Gemessen auf einer Skala von vollkommen
zufrieden (=1) bis unzufrieden (=5) haben die Besteller medikamente-per-
klick.de die Traumnote 1,57 für die Gesamtzufriedenheit vergeben, dicht gefolgt
von Sanicare mit 1,58. Mit dem angebotenen Bestellservice und den damit
verbundenen Serviceleistungen konnte medikamente-per-klick.de 91 Prozent
der Kunden überzeugen.

Die Ergebnisse des Kundenmonitor Deutschland 2009 zeigen, dass
Versandapotheken den Bestellern mit ihrem Leistungsspektrum eine
überdurchschnittliche Kundenorientierung bieten. Erfolgsfaktoren der
Branche sind das gebotene Preis-Leistungs-Verhältnis und ein zuverlässiger
Lieferservice.
Eine Analyse der Kundenstruktur von Versandapotheken und stationären
Apotheken vor Ort zeigt, dass es vor allem die berufstätigen Großstädter mit
hohem Einkommen sind, die vom Leistungsspektrum einer Versandapotheke
angesprochen werden. Die ländliche Bevölkerung dagegen sucht nach wie vor
eher die lokale Apotheke um die Ecke auf. Über 10 Prozent der Kunden einer
stationären Apotheke nutzen darüber hinaus zusätzlich eine Versandapotheke.
Versandapotheken gewinnen also vor allem Kunden mit hohem Kaufpotential:
Diese möchten ihre Medikamente rund um die Uhr hauptsächlich preisorientiert
einkaufen, schätzen eine zuverlässige Lieferung und legen dabei weniger Wert
auf persönliche Beratung. Die genannten Erwartungen erfüllen die
Versandapotheken auf dem deutschen Markt derzeit überdurchschnittlich. Die
Nutzer danken dies mit hoher Kundentreue. Wie das Forscherteam der
ServiceBarometer AG mitteilt, würden 86 Prozent der Besteller wieder bei ihrer
bisher genutzten Versandapotheke einkaufen. 78 Prozent der Kunden sind
darüber hinaus sogar bereit, den Anbieter an Freunde oder Bekannte weiter zu
empfehlen. Für das Gros der Besteller bei einer Versandapotheke gilt also:
einmal Kunde, immer Kunde!
Im Kundenmonitor Deutschland, der umfassendsten Benchmarkingstudie zur
Kundenzufriedenheit wird bereits im 18. Jahr das Serviceklima in Deutschland
branchenübergreifend abgebildet. Die Gesamtveröffentlichung zum
Kundenmonitor Deutschland zu über 30 Branchen aus Handel,
Finanzdienstleistungen, Reise, Logistik und Infrastruktur erfolgt im September
2009.
Pressekontakt:
Dr. Matthias Metje
Kundenmonitor Deutschland
c/o ServiceBarometer AG
Gottfried-Keller-Str. 12
81245 München
Telefon: 089 / 89 66 69-18
E-Mail: matthias.metje@servicebarometer.de
Internetapotheke Zur Rose vergibt Kundennummer an 8-jährige
Internetapotheken haben zwei große Vorteile, sie sind rund um die Uhr erreichbar und in der Regel sind die frei verkäuflichen Medikamente um mindestens 20% günstiger. Soll der Vorteil des niedrigeren Preises nicht durch die Versandkosten eliminiert werden, muss der Käufer entweder ein bestimmter Bestellwert erreichen oder ein Rezept mit der Bestellung einreichen.
Das habe ich auch bei der Internetapotheke „Zur Rose“ versucht. Ein normales Rezept für Kinder um für die nächste Erkältungssaison gerüstet zu sein (Kinder bekommen Erkältungsmedikamente noch auf Rezept). Dazu habe ich eine Bestellung für unsere Reiseapotheke getan. Was machen die Mitarbeiter besagter Apotheke aus dieser einen Bestellung? Ganz logisch, meine Sammelbestellung wird in zwei Bestellungen getrennt und in zwei Päckchen verschickt. Jetzt hat eine 8-jährige, die zwar nichts in einer Apotheke bestellen darf, eine eigene Kundennummer. Auf die andere Bestellung wurden dann mal eben 4,95 EUR Versandkosten aufgeschlagen. Man stelle sich ein Rezept für ein Baby vor und der Postbote verlangt vom Besteller eine Unterschrift. Medikamente dürfen nur eigenhändig, nicht an Nachbarn, usw. abgegeben werden. Da kommt man ins Schmunzeln oder Grübeln?!
Jedenfalls wollte ich die Angelegenheit kurz telefonisch klären und welch Wunder, natürlich ging das nur über eine 01805- Nummer. Von einer Mitarbeiterin wurde mir mitgeteilt, dass man an ein Kind schlecht die zusätzliche Bestellung hätte schicken können. Bei einer solchen Aussage bleibt mir erst einmal die Spucke weg. Wer hier einen Knoten im Kopf hat, ist wohl klar ersichtlich.
Die internen Regelungen dieser Apotheke sind mir herzlich egal aber ich war nicht bereit, die ungerechtfertigten Versandkosten zu zahlen. Auf Nachfrage musste dann erst noch mal bei der Vorgesetzten nachgefragt werden (an der Wartemusik hätte meine Oma große Freude), ob aus Kulanz. bei Neukunden, die nicht wissen können ..., auf die Versandkosten verzichtet werden kann. Nachdem ich bestimmt 2,50 EUR vertelefoniert hatte, war dem auch so.
Herzlichen Dank! Das war auf jeden Fall meine erste und letzte Bestellung bei der "Apotheke Zur Rose". Nur einen günstigen Preis anzubieten, reicht in der heutigen Zeit nicht zur Kundenbindung.Die Konkurrenz ist nur einen Mausklick entfernt und kann es besser.
Bei anderen Internetapotheken funktioniert die angesprochene Bestellvariante nämlich wunderbar. Zum Service dieser Apotheken zählt neben einem umfassenden Angebot ganz selbstverständlich auch die Erreichbarkeit über eine Festnetznummer. Wenn Fragen und Problemen auftauchen, ist eine bezahlbare (durch Flatrate oft kostenlose) Hilfe erreichbar.
Beispiele
Compeed Herpesbläschen Pflaster – Geldverschwendung oder wirksame Hilfe?
Herpes tritt im Allgemeinen an der Lippe auf und wird durch einen Virus hervorgerufen. Infiziert sind ca. 90% der Bevölkerung. Zum Ausbruch kommt Herpes aber nur, wenn das Immunsystem so wieso geschwächt ist, bspw. im Zuge einer Erkältung, beim Genuss von unreifem Obst oder bei Ekel. Wer öfter mit Herpes geschlagen ist, kennt die einschlägigen Hausmittel. Diese reichen von A wie Abkratzen bis Z wie Zahnpasta oder Zinksalbe. Die dummen Sprüche von gutmeinenden Mitmenschen bekommt der Erkrankte dann auch noch inklusive, so nach dem Motto: „Hast du heute Morgen nach dem Zähneputzen nicht mehr in den Spiegel gesehen“. Oder: „Warum kaufst du dir Creme, die sich nicht verteilt (Zinksalbe)“. Von den Anspiegelungen, „Na, wohl fremd geknutscht!“ u. ä., wollen die Herpesgeplagten auch nicht wirklich etwas hören.
Die Anwendung des Compeed Herpespflasters
Vor nicht ganz 2 Wochen hat der Herpes wieder einmal zugeschlagen. Unsere Gemeinde hat eine Kinderkirmes veranstaltet. Beim Abräumen meiner Kaffeetasse habe ich zufällig einen Blick in die Küche geworfen. Als ich sah, wer da für die Reinigung des Geschirrs zuständig war, lief mit schon eine Gänsehaut über beide Arme hoch und über den Rücken wieder runter. Von da an war es nur eine Frage von Stunden, bis zum nächsten Ausbruch. Von den Crems, die auf dem Markt erhältlich sind, bin ich wenig begeistert. Nach einer guten Beratung der Apothekerin habe ich dieses Mal das Compeed Herpesbläschen Pflaster probiert.
Die Verpackung
Die Verpackung kommt in einem schlichten weiß / türkis mit einer Größe von 10 x 5,5 cm daher. Damit ist die Packung nicht auffällig, die Größe wird aber in kleineren Handtaschen zu einem Problem. Das Öffnen der Verpackung erinnert mich an einen alten Song: „Sie müssen erst den Nippel durch die Lasche ziehn …“. Selbst als Feinmotoriker wünscht man sich ein Stemmeisen, nur damit dieses Teil endlich seinen Inhalt preisgibt. Für die äußere Verpackung gibt es auf der Schulnotenskala von 1-6 gerade mal eine 5.
Die Anleitung
Die beiliegende Anleitung ähnelt den Packungsbeilagen von Medikamenten. Sie ist klein zusammengefaltet, in sehr kleiner Schrift geschrieben aber dafür in vier Sprachen ausgeführt. Kann man nach dem Durchlesen die Patchs anwenden? Eindeutig nein. Selbst die Bilder, die die Anwendung verdeutlichen sollen, sind nicht besonders hilfreich. Die Bewertung für die Anleitung fällt dementsprechend niedrig aus, gerade mal eine 4.
Der Patch
Der Patch mit einer Größe von 5,5 x 2,5 cm ist in einer weiteren Plastikverpackung luftdicht eingeschweißt. Es trägt in der Mitte das durchsichtige Pflaster. Die Plastikverpackung hat immer noch eine Größe von 8 x 4,5 cm. Laut Anleitung soll man den Patch aus der Verpackung nehmen und in Pfeilrichtung ziehen. Auf keinen Fall soll die klebrige Seite des Pflasters berührt werden. Ja, dann schreibt doch auf den Patch wo oben und unten ist. Das kriegt sogar der Mikrowellenpopcorn Hersteller hin. Ich ziehe vor jedem Anwender, der das Aufkleben des Pflasters bis zum dritten Patch hinbekommt, den Hut. Für die Handhabung des Patchs gibt es damit nur eine 5.
Das durchsichtige Pflaster
Das Pflaster hat einen Durchmesser von 15 mm. Es ist hauchdünn und auf der Lippe selbst kaum sichtbar. Hat der Erkrankte das Herpesbläschen in der Nähe des Lippenbogens oder auf der Unterlippe ist die Größe des Pflasters super. Bei einem Bläschen, das in Richtung des Mundwinkels entstanden ist, hat der Anwender ein Problem. Das Pflaster ist dort einfach zu groß. Entweder klebt die untere Hälfte des Pflasters im Mund, wo es wegen der Feuchtigkeit nicht lange hält. Oder die obere Hälfte klebt weit auf der Haut. Weil das Pflaster die Haut etwas zusammenzieht, entstehen dort Fältchen. Toll, jetzt sieht man das Herpesbläschen kaum noch, dafür hat man Falten. Ein weiteres Problem, das durchsichtige Pflaster ist so dünn, dass es sich nicht schneiden lässt. Jedenfalls nicht mit meinen Instrumenten: vier verschiedene Scheren, eine Nagelschere, zwei Skalpelle, dann habe ich aufgegeben. Der Hersteller sollte die Pflaster in verschiedenen Größen anbieten.
Die Wirksamkeit des Pflasters
Das Pflaster von Compeed wirkt praktisch von der ersten Minute des Aufbringens an, super. Das Jucken und Brennen des Herpesbläschens lässt fast augenblicklich nach. Eine absolute Wohltat. Und das Beste, ganz normal reden, anziehen sowie essen und trinken ist ohne Schmerz möglich. Die Ansteckungsgefahr ist durch die Abdeckung gleich Null. Ein einzelnes Pflaster hält zwischen 6 und 12 Stunden, je nach Beanspruchung. Das Abheilen des Bläschens ging ca. 2 Tage schneller vonstatten. Da sich durch das Pflaster kein Grind bildet, können keine Narben entstehen. Für die Wirksamkeit hat das Compeed Herpesbläschen Pflaster eine glatte 1 verdient.
Der Preis
In der Apotheke um die Ecke ist Compeed mit 8,95 EUR für 15 Pflaster recht teuer. In Internetapotheken wird Compeed auch schon für 6,95 EUR angeboten und ist damit eine wirksame Hilfe zu einem vernünftigen Preis.
Fazit
Das Compeed Herpesbläschen Pflaster (bei Amazon für 6,98 EUR) wirkt super. Würde der Hersteller das Pflaster in verschiedenen Größen und in einer kleineren und besser zu handhabenden Verpackung anbieten, wäre es ein eins A Produkt.


