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Globus Supermarkt, Hilfe verzweifelt gesucht

Als ich ins bayerische Mühldorf am Inn gezogen bin, begegnete mir der Globus Supermarkt das erste Mal – und ich war von seiner Größe überwältigt! Mit einem Globus Baumarkt nebenan, hat man in Mühldorf am Inn wirklich alles, was man brauchen kann, auf einem Fleck. Der Baumarkt erinnert sehr an Obi; preislich ist es okay, aber nicht gerade billig. Der Service allerdings lässt in seiner Schnelligkeit sehr zu wünschen übrig. Um eine Gasflasche für die anstehende Grillsaison für den Heizpilz zu füllen, brauchte es eine halbe Stunde Wartezeit an der Information, wo man die Neubefüllung anmeldet. Anschließend schlurft ein Mitarbeiter Ewigkeiten mit der leeren Gasflasche zum Befüllen, um dann eine weitere halbe Stunde später mit der vollen zu erscheinen. Die Kassiererin hatte auch nicht ihren besten Tag; sehr unfreundlich wurden wir begrüßt und behandelt.

Globus Supermarkt: Hilfe verzweifelt gesucht

Im Globus Supermarkt hat es mich dann noch mal umgehauen: Der ist so gigantisch groß, dass wir anfangs keine Ahnung hatten, wohin wir überhaupt gehen sollten. Erst mal nach oben und gucken, was da ist. Schreibwaren, Kleidung, Schuhe – alles, was eher in anderen Läden zu vermuten ist. Also wieder runter zu den Lebensmitteln. Gänge reihten sich an Gänge – die riesige Auswahl hat mich entscheidungsunfreundlich werden lassen. Ich hatte irgendwann ob des Überangebots keine Ahnung mehr, was ich essen kann. Also irgendetwas mitgenommen. Zum Einläuten der Grillsaison hatte noch etwas zum Trinken gefehlt – uns schwebte eine bestimmte Sorte Anisschnaps vor. Als wir diese nicht finden konnten, wollten wir Hilfe suchen – aber weit und breit war kein Mitarbeiter zu sehen. Glücklicherweise hängen überall Servicetelefone, bei denen Hilfe am anderen Ende sein soll. Mit einem „Keine Ahnung, ob wir das haben“ wurden wir abgespeist, somit haben wir uns für etwas anderes entschieden.

Extrem volle Kassen

Obwohl alle der schier unzähligen Kassen besetzt waren (waren alle Mitarbeiter hier zu finden?), warteten wir ewig. Offensichtlich brauchte ganz Mühldorf noch etwas, denn es war irre voll. Allerdings ging es überraschend zügig voran; das war sehr positiv.

Fazit für Globus

An die Dimensionen vom Globus muss man sich erst mal gewöhnen. Die Preise sind normal; leider nicht billig, aber auch nicht überteuert. Wer Hilfe braucht, sollte sich einen kleineren Supermarkt suchen, wer weiß, was er einkaufen will und wo das zu finden ist, kann im Globus gut davonkommen. Parkplätze sind zu genüge vorhanden; der Baumarkt ist überhaupt nicht empfehlenswert. Der Globus Supermarkt ist insgesamt aber durchaus okay.

Penny, nette Verkäufer, aber schlechte Auswahl

Im Penny in Berlin Köpenick habe ich eine Einkaufserfahrung gemacht, wie ich sie vorher nicht kannte: Das Personal ist unglaublich nett – und zwar durchweg und immer, wenn ich da war – aber die Produktauswahl erscheint einem unterirdisch. Also, man bekommt dort schon alles, was man für den täglichen Bedarf braucht, aber es erscheint einfach so, als gäbe es dort gar nichts. Bei jeder Produktkategorie habe ich mich für das kleinste Übel entschieden:

Käse- und Obst-Abteilung

Der Penny-Markt liegt auf meinem Nachhauseweg, deshalb war ich schon des Öfteren drinnen. Und jedes Mal nur dann, wenn ich nicht viel brauchte. Und trotzdem stand ich in der Obstabteilung und fand keine Frische vor, sondern nur ein paar Obst- und Gemüsesorten der Saison, die lieblos da lagen. Und ich entschied mich für das, was irgendwie am frischesten aussah – das kleinste Übel. So auch beim Käse: Eine Kühlwand voller Käsesorten, aber irgendwie immer dasselbe. Emmentaler von der Eigenmarke, Emmentaler aus der mittleren Preisklasse und Emmentaler, der richtig teuer ist. So lieblos einsortiert, dass ich das Gefühl hatte, ich kaufe nicht, was ich kaufen will, sondern ich entscheide mich auch hier für das kleinste Übel.

Die Mitarbeiter stimmen

Aber jedesmal, wenn ich eine Frage hatte, war ein wirklich freundlicher Mitarbeiter ansprechbar, der mir prima weiterhelfen konnte. Und auch an der Kasse war bislang immer Zeit für eins, zwei freundliche Worte. Ich will nicht sagen, dass das das mangelnde Angebot wieder wettmachen kann, aber es ist doch sehr angenehm, freundliche Menschen um sich zu wissen.

Penny Berlin Köpenick: Fazit

Ich gehe immer wieder mit gemischten Gefühlen in den Discounter: Auf der einen Seite die Lieblosigkeit und die mangelnde Produktauswahl, dank der die Qualität der Produkte auch nicht gerade toll wirkt. Auf der anderen Seite aber die tollen Mitarbeiter in diesem Discounter, die die Minuspunkte zwar nicht aufwiegen, aber immerhin auflockern. Alles in allem muss ich – und das tut mir aufgrund der tollen Angestellten leid – aber das Fazit „nicht empfehlenswert“ vergeben.

Reichelt Berlin Tegel: Nicht billig, aber okay

Als ich neulich Besuch bekam und ohnehin nach Tegel fahren musste, um diesen abzuholen, wollte ich gleich den Reichelt dort testen. Von Reichelt hört man nicht viel, es gibt den Supermarkt auch nur in Berlin und Dessau, aber in Berlin ist das Netz mit gut 50 Filialen recht großzügig ausgebaut. Schon bevor ich hinein ging, wusste ich aus Erzählungen von Bekannten, dass Reichelt fern von jedem Lidl-Feeling sein würde. Also wollte ich nur das Nötigste einkaufen und auf zusätzliche Einkäufe verzichten.

Produktqualität hat oberste Priorität

Der Reichelt erinnert von seiner Aufteilung der Produkte natürlich an andere Discounter. Aber nicht vom Produktangebot und von der Einsortierung der Produkte. Der Käufer bekommt beim Betreten des Reichelts sofort das Gefühl: Hier wird auf hochwertige Produkte geachtet. Natürlich gibt es auch günstige Sonderangebote, aber alles ist so wohlsortiert und angenehm einsortiert, dass ich als Kunde sehen konnte, dass sich da jemand Gedanken gemacht hat. Und so ist es angenehm, einkaufen zu gehen. Ich hab gerne das Gefühl, ich wäre gut aufgehoben und wäre in einem Laden, der auf Qualität achtet. Und genau das strahlt der Reichelt aus.

Auch die Verkäufer bieten Qualität

Die Qualität der Produkte geht auch auf die Verkäufer über. Sicher wird den einen oder anderen Tag auch jemand dabei sein, der mal schlecht gelaunt ist, aber diejenigen, die ich getroffen habe, waren äußerst freundlich. Obwohl ich nichts von der Fleischtheke wollte, begrüßte mich die Mitarbeiterin, die dahinter stand. Und auch alle weiteren begrüßten mich freundlich und mit einem Lächeln im Gesicht – ein ganz dicker Pluspunkt, denn das war ich echt nicht mehr gewohnt.

Reichelt Berlin Tegel: Fazit

Ich will jetzt wirklich nicht übertreiben, aber es war schon ein großer Unterschied zu den gängigen Discountern zu verspüren. Die qualitativen Aspekte werden hier großgeschrieben, nicht die preislichen – auch das sollte einem bewusst sein, wenn man bei Reichelt einkaufen geht. Preislich ist der Supermarkt im oberen Mittelfeld anzusiedeln, etwa wie Kaisers, also werde ich die Einkäufe des täglichen Bedarfs dort nicht mehr holen. Wenn ich aber wieder nach Tegel muss, nehme ich genügend Einkaufstüten mit – insgesamt ist der Laden empfehlenswert!

Kaufland – Ein echter SUPERmarkt

Ich teste gerne mal verschiedene Supermärkte in meiner näheren und ferneren Umgebung – dazu gehört auch der Kaufland in Berlin Köpenick. Gelegen in der Friedrichshagener Straße ist das zwar eher die fernere Umgebung, aber der Weg lohnt sich. Mein Fazit fällt selten derartig angenehm aus.

Kaufland Köpenick: Der Anfang

Ich bin in den Laden reingegangen und habe mich gleich wohlgefühlt. Logisch ist der Markt aufgebaut und ich habe getestet, wie ich die üblichen Sachen, die ich für meinen Haushalt brauche, finden kann. Dann hatte ich als „Special“ eine Steckdosenleiste, die ich mir kaufen wollte. Auch die habe ich ohne größere Probleme gefunden – einen Mitarbeiter fragen brauchte ich nicht. Also allein der Aufbau gefiel mir richtig gut!

Die Kassierer

Der Kaufland verspricht allgemein: Wenn nicht alle Kassen besetzt sind und ich mehr als fünf Minuten warte, bekomme ich einen Einkaufsgutschein in Höhe von 2,50 Euro. Nicht die Welt, aber immerhin – der Laden tut was für den Kunden, wenngleich das natürlich auch Kundenbindung bedeutet: Wenn ich den Gutschein schon habe, geh ich auch wieder dort einkaufen. Jedenfalls waren alle Kassen geöffnet – und obwohl es aufgrund des folgenden Feiertags enorm voll war, habe ich wirklich nur sehr, sehr kurz gewartet. Ich habe nicht auf die Uhr geschaut, aber es war wahnsinnig kurz. Der Kassierer – immer noch ein seltener Anblick, einen Mann auf der anderen Seite der Kasse zu sehen – war äußerst freundlich. Er hat zügig gearbeitet, hatte zwar – verständlicher Weise, wer hat das schon – kein breites Grinsen auf dem Gesicht, hat aber freundlich drein geblickt. Und mich höflich verabschiedet und begrüßt – so soll das sein.

Kaufland Köpenick: Fazit

Ich kam, sah und siegte – dieser Laden ist echt super. Das Einkaufen geht schnell aufgrund des logischen Aufbaus, des angenehmen Angebots und der schnell arbeitenden, freundlichen Kassierer. Parkplätze sind ausreichend vorhanden und man fühlt sich nicht im Laden verloren, wie das ab und an der Fall ist. Auch die Preise stimmen – sie liegen im gesunden Mittelmaß. Alles in allem kann das Fazit deshalb nur lauten: Sehr empfehlenswert!

Netto in Köpenick: Plus war besser

Netto ist nicht gleich Netto – so hab ich es vor kurzem gelernt. Der rot-gelbe Netto ist der, der ehemals Plus war und von Edeka übernommen wurde, und der schwarz-gelbe ist der normale Netto. Ich war in einem, der als Plus von Edeka übernommen wurde, also in einem rot-gelben. Ich muss dazu sagen: Ich habe den Plus geliebt! Die Angebote waren super, das Personal immer freundlich und die Auswahl genau nach meinem Geschmack. Ich will gleich vorweg schicken, dass der Netto nicht wesentlich schlechter ist, aber die Änderungen, die es seit Plus gibt, sind dennoch eher negativer Natur.

Preise gingen nach oben ...

Der erste Minuspunkt betrifft die Preise: Sie sind höher geworden. Der Plus hat meinen Lieblingskäse, den Kaisers die Straße weiter runter, für 2,29 Euro verkauft, für 1,49 Euro angeboten; bei Netto kostet er nun 1,99 Euro. Passt ins Gesamtbild: Noch immer besser als die Konkurrenz, aber bei weitem nicht mehr so gut wie Plus war. Das ist nur ein Beispiel von vielen; so sieht es bei den neuen Preisen insgesamt aus.

… Service und Aufteilung ging nach unten

Die neuen Verkäufer sind insgesamt noch recht freundlich, allerdings nicht mehr so, wie es zu Plus-Zeiten noch war. Und auch der komplette Aufbau des Supermarkts wurde umgestaltet: Erst ging man rechts herum, nun geht man links herum. Der restliche Aufbau ist Supermarkt-üblich: Erst Obst und Gemüse, dann Kaffee, Brot, Milch, die Kühlregale, Süßigkeiten und Getränke. Die Angebote sind zwischendrin verteilt, aber oft nicht der Rede wert – das war allerdings auch schon zu Plus-Zeiten so und ist wohl auch Geschmackssache; ich persönlich würde im Supermarkt keine Haushalts- oder Entertainment-Geräte kaufen.

Netto in Köpenick: Fazit

Insgesamt stimmt alles im Netto in Köpenick; wenn man den Plus vorher nicht gewohnt war, ist der Supermarkt allerdings nicht mehr ganz so gut. Wer unvoreingenommen dort einkaufen geht, wird von den Preisen und der insgesamten Stimmung einen durchschnittlichen Supermarkt vorfinden, der mit sehr vielen Parkplätzen ausgestattet ist. Deshalb insgesamt das Fazit: Empfehlenswert.