Schlecker – ein Einkaufserlebnis zwischen Lust und Frust
Die Einkäufe für den täglichen Drogeriebedarf erledige ich meist in Rossmann, Schlecker oder dm. Ich entschied mich diesmal für den Schlecker in der Innenstadt Köpenicks und hatte einige Sachen auf dem Einkaufszettel stehen: Unter anderem eine neue Haarfärbung, Shampoo, etwas Make-up und Augenbrauenrasierer – wer die Dinger schon mal gekauft hat, weiß, wie schwer die in jeder Drogerie zu finden sind. Die Sachen wie Make-up, Shampoo und eine Haarfärbung fand ich leicht. Dann ging es los mit dem Suchen.
Mitarbeiterin weiß nicht Bescheid
Ich gucke für gewöhnlich erst eine Weile selbst und frage dann erst nach, wenn ich das Objekt meiner Begierde noch nicht gefunden habe. So auch bei den Augenbrauenrasierern: Ich schaute mich Ewigkeiten selbst im Laden um. Dann kreuzte eine der Mitarbeiterinnen meinen Weg, also nutzte ich die Gelegenheit und fragte nach, wo ich Augenbrauenrasierer finden könnte. Im Laufschritt an mir weiter vorbeigehend, antwortete sie: „Irgendwo weiter vorne.“ Nun ja, ich hätte es gerne etwas präziser gehabt, war aber so perplex, dass sie so schnell wieder weg war, dass ich weiter vorn schauen wollte. Ich habe bestimmt noch mal eine Viertelstunde in Eigenregie verbracht, als ich sah, dass an der Kasse nun eine weitere Mitarbeiterin saß.
Also fragte ich sie noch mal: Sie kannte sich deutlich besser aus und begleitete mich zu der Ecke, wo ich die Augenbrauenrasierer fand. Sie schaute mit mir auch noch nach einer Alternative zur Eigenmarke, obwohl ich sagte, dass das okay sei, und als sie keine fand, meinte sie, dass das gerade die einzigen seien. Ich betonte noch mal, dass das passen würde, und sie nickte freundlich, um mich alleine zu lassen.
Fazit
Mir kommt es bei Schlecker oft genauso vor, wie bei diesem Einkaufserlebnis: Eine der Verkäuferinnen ist immer unglaublich nett. Die anderen schlecht bis mittelmäßig. Wenn ich diese eine nette erwische, macht es Spaß, im Schlecker einzukaufen, wenngleich mich die mediale Hetzkampagne gegen diese Drogerie doch öfter davon abhält. Sind die schlechtgelaunten Mitarbeiter diejenigen, die mich bedienen oder abkassieren, vergeht mir die Lust schnell – so gut sind die Preise auch nicht, als dass das für mich hinnehmbar wäre. Aber insgesamt gehört Schlecker auf Platz 3 meiner liebsten Drogerien: Gleich hinter dm und Rossmann.
Für diese Leistung gibt´s von uns:
Ähnliche Beiträge
Schlecker´s Onlineshop – planlos und ohne ServiceSchlecker schmückt sich mit fremden Federn
Kaufland – Ein echter SUPERmarkt
Reichelt Berlin Tegel: Nicht billig, aber okay
Netto in Köpenick: Plus war besser


