Neuer Musikshop von Ubuntu


Das App Geschäft geht sehr gut – und nun beteiligt sich auch Ubuntu daran; beziehungsweise der Linux-Distributor Canonical, der sich verantwortlich für die Eröffnung des Ubuntu One Music Store zeigt. Voraussetzungen für die Nutzung des Shops ist die Beta von Ubuntu 10.04 und der Download des Mediaplayers Rhythmbox. Die technische Umsetzung des Angebots wird von 7digital gesteuert. In den Katalogen des Anbieters befinden sich mehr als 4 Millionen Titel – sowohl von allen Major- als auch von vielen Independent-Labels. Während einige Regionen noch nicht auf all diese Inhalte zugreifen können, steht den USA und Europa alle Inhalte zur Verfügung. Um das Shop-Angebot nutzen zu können, muss ein kostenfreies Ubuntu One account angelegt werden.

Ubuntu One Music Store: So funktioniert es

Die Songs liegen im MP3-Format und ohne DRM-Schutz vor. Die Download-Geschwindigkeit liegt bei mindestens 256 kBit/s und pro Titel werden mindestens 99 Cent fällig. Gezahlt wird per Kreditkarte, Click-and-Buy oder PayPal. Alternative Download-Formate liegen derzeit noch nicht vor, das kann sich allerdings beizeiten ändern. Konkrete Pläne gibt es noch nicht. Im Shop befinden sich auch Restbestände mit DRM-geschütztem Material im WMA-Format, aber vom Download dieser rät das Unternehmen in einer seiner FAQ ab.


Ein Online-Speicher im Ubuntu One Konto wird automatisch mit neuen MP3-Downloads aktualisiert – so auch die Musikbibliotheken aller Rechner, die dort angemeldet sind. Jeder Titel kann zudem zweimal erneut heruntergeladen werden. Das gibt Sicherheit: Ein Online-Backup, die Synchronisierung mit dem Rechner und die Option, die Titel insgesamt dreimal herunterladen zu können.

Canonical hat kürzlich einen Major-Label-Shop neu eröffnet; der Ubuntu Music Shop soll als Ergänzung dazu dienen. Bislang wird nur Rhythmbox unterstützt, aber künftig sollen auch weitere Player wie Amarok und Banshee hinzukommen. Als Plug-in ist der Ubuntu One Music Store ausgelegt und die bisherigen technischen Details klingen nach einem guten Potenzial; sobald weitere Player hinzukommen, wird das Angebot sicher gut angenommen. Allerdings ist der Song-Download ab 99 Cent relativ teuer; Amazon verkauft einzelne Songs schon ab 97 Cent und offeriert ganze Alben ab fünf Euro.


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