shirtin – design dich selbst oder lass dich am Telefon auslachen

Nachdem ich mir bei shirtin.de ein T-Shirt bestellt hatte, wollte ich die doch sehr schlechte Qualität des Shirts telefonisch bemängeln. Scheinbar störte das aber niemanden, ich hatte das Gefühl, man war nicht an einer Qualitätsverbesserung oder einem Feedback interessiert. Daher kann ich von einer Bestellung bei shirtin nur abraten, da der Kundensupport sehr frech, überheblich und kundenunfreundlich war.

Es stellte sich heraus, dass der Geschäftsführer (André Bacigalupo) höchst persönlich mich am Telefon auslachte und das muss ich mir einfach nicht geben. Da der der Aufdruck bereits nach der ersten Wäsche unkenntlich war, konnte ich es leider nur noch als Putzlappen für´s Auto verwenden. Erinnerte mich irgendwie an die sehr preisgünstigen Poloshirts aus China, aber naja, er muss ja wissen was er tut. Nur so bekommt er keine Kunde und behält auch keine.

Ich bestelle nun meine T-Shirts bei

shirtalarmDa stimmt die Qualität und es lacht keiner über mich. Was ich überhaupt frech finde. Der Geschäftsführer von shirtin sollte sich mal folgenden Beitrag zum Thema Mund zu Mund Propaganda durchlsen. Da kann selbst dieser über allen wirtschaftlichen Dingen schwebende Internetprofi noch was lernen. shirtalarm.de

Übrigens shirtalarm.de ist als Kooperationspartner von RTL, Bauer sucht Frau, Schäfer Heinrich und Antony Ross Fanshop. Ich glaube die können sich solche Pastzer nicht leisten, wollen die auch nicht, denn man möchte ja zufriedene Kunden.

Übrigens: Diese Art von Artikeln sind erlaubt, so jurablogs.com und Interessengemeinschaft deutschsprachiger Autoren e.V.

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Eine Reaktion zu “shirtin – design dich selbst oder lass dich am Telefon auslachen”

  1. admin sagt:

    Kaum zu Glauben dieses Selbstbewusstsein. Da ruft doch, wie zu erwarten war, der Geschäftsführer von shirtin vorgestern an und fragt mich, wie es denn zu diesem Beitrag komme? Er können sich das nicht erklären und er sei das auch nicht gewesen.

    Ich fragte ihn, ob er vergesslich sei und gab einige Daten preis, so dass er wusste wer, wann wo was bestellt hatte.

    Er beteuerte weiter, das eher damals nicht am Telefon war und wie ich dazu kommen würde, sowas zu schreiben?

    Ganz einfach, sagte ich, es ist so abgelaufen und ich habe mir damals Notizen gemacht, welche ich wollte in diesem Beitrag gearbeitet habe.

    Darauf antwortete er, dass so was Nichtgegner und suchte nebenbei den Geschäftsvorgang aus seinen Unterlagen heraus.

    Mir stellt sich augenblicklich die Frage, was der Mann überhaupt vorhat? Er hat also nach seinem eigenen Namen in den Suchmaschinen gesuchten und diesen Artikel prompt herausgefunden, was ja auch meine Absicht war. Denn er sollte den Missstand in seiner Firma einfach mal im Internet lesen.

    Nun hätte ein betriebswirtschaftlich denkender Unternehmer und Geschäftsführer alle Hebel in Bewegung setzen müssen, um diese negative Kritik aus dem Internet zu bekommen, dachte ich mir. Herr Bacigalupo dachte aber offensichtlich anders und versuchte den Vorgang von damals nachzuvollziehen. Ich sagte ihm, dass das nun keine Rolle mehr spielt, denn das ist längst Geschichte und war im Jahr 2008. Das Shirt habe ich getragen und nach dem ersten Waschen war es nicht mehr zu gebrauchen, so dass ich es wegschmeißen musste.

    Sinnvollerweise sollte der Geschäftsführer von shirtin versuchen, negative Kritik über ihn oder seine Firma aus dem Internet zu bekommen, das macht man natürlich nicht auf diese Weise. Eine kurze Frage hätte doch genügt. Etwa nach dem Motto:
    Wie können wir es zusammen schaffen, dass wir das Problem oder ihren Ärger von damals lösen und sie den Text Internet löschen oder entsprechend ändern?

    Sicher wäre ich da der letzte gewesen, mit dem man hätte reden können. Auf diesen Gedanken kam der liebe Mann leider nicht. Statt dessen warf er mir ständig vor, dass ich ihn beleidigen würde oder beleidigt hatten, was ich zu keinem Zeitpunkt tat. Das einsetzte wofür ich mich im Nachhinein bei ihm entschuldigen, dass mein Gesprächston wohl etwas lauter geworden ist, nachdem ich ihm sagte, dass er mir bereits 5 Minuten 38 Sekunden von meiner Zeit stehlen würde, für eine Sache die für mich längst abgeschlossen ist.

    ich legte ihm nahe, die Kommentarfunktion zu nutzen, um seinen Standpunkt hier darzustellen oder, was ich eigentlich vermutete, einen Rechtsanwalt einzuschalten. Aus meiner Sicht ist das jedoch nicht nötig, ein einfacher Anruf und ein kurzes Gespräch zwischen Geschäftsleuten wirkt oft Wunder, man muss sich nur auf diese Ebene herabgelassen. Ich gestehe, dass selbst mit einem solchen Selbstbewusstsein schon etwas schwer und es ist schon ärgerlich, wenn man im Internet schwächte Kommentare, Kritik oder Reputation bekommt.aber damit muss jeder Unternehmer im Internet leben, so dass es jeden ein Ansporn sein sollte, sein Geschäft, seine Produkte und seine Dienstleistungen zu verbessern und positiv zu gestalten. Negative Kritik ist immer ein Grund zur Verbesserung. Man sollte dafür dankbar sein, wenn Kunden die dem Unternehmen gegenüber äußeren, denn nur so kann man erfahren, was Kunden denken und kann diesen Missstand künftig abstellen. Allerdings nur, wenn man das auch möchte.

    übrigens, ist es nicht verboten, Internetseiten, Produkte oder Menschen bei schlechten Erfahrungen mit einer Kritik und einem Internetlink (Adresse) zu erwähnen oder darüber zu schreiben und das Ganze zu veröffentlichen.

    dazu kann man auf http://www.jurablogs.com/de/verlinkung-auf-eine-andere-hompage-ist-auch-ohne-zustimmung-des-betreiber-der-verlinkten wir erfahren. Ich denke, das ist auch eine sinnvolle Regelung beziehungsweise ein sinnvolles Urteil, denn die würde das Internet sonst funktionieren, wenn alles schlechte und negative verbannt werden müsste. Und schließlich habe ich ja nicht unterstellt, sondern lediglich Tatsachen, also die Realität beschrieben.

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